Donnerstag, 21. August 2014

Gnade und Frieden allen, die - wo immer - den Namen Jesu Christi, unseres und ihres Herrn, anrufen!

Denn nichts hat Bestand, wenn es nicht von oben herab gekräftiget wird, und Nichts wird uns nützen, was nicht auf ihn Bezug hat; denn es kann uns nicht frommen, wenn wir mit Allen im Frieden leben, mit Gott aber Krieg führen; sowie es uns auch nicht schaden kann, wenn wir von Allen bekriegt werden, mit Gott aber Frieden haben.

Und wieder kann es uns Nichts helfen, wenn wir allen Menschen gefallen, Gott aber beleidigen, während wir hingegen ohne alle Gefahr sind, wenn uns Gott Beifall und Liebe schenkt, sollten uns auch alle Menschen schmähen und hassen; denn die wahre Gnade und der wahre Friede kommt von Gott. Denn wer bei Gott in Gnaden steht, fürchtet Niemanden, und sollte er auch unzählige Leiden zu erdulden haben; er fürchtet nicht einmal den Teufel, geschweige denn einen Menschen.


Kirchenvater Chrysostomus († 407) - Homilien über den ersten Brief an die Korinther; 1. Homilie I

Mittwoch, 20. August 2014

Hl. Bernhard von Clairvaux, bitte für uns!



Es ist gut daß du in die Kirche kommst;
besser noch, sie kommt in dich.

hl. Bernhard von Clairvaux (1091 - 1153),
Abt und Kirchenlehrer

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Weitere Zitate von Bernhard von Clairvaux auf aphorismen.de



Dienstag, 19. August 2014

Jesus Christus, Heiland und Erlöser, König meines Herzens

Großes Leid erfahren zur Zeit unsere christlichen Brüder und Schwestern in Ländern, in denen verblendete Menschen meinen, im Namen Allahs all diejenigen foltern und abschlachten zu dürfen, die nicht ihren Glauben teilen.

Alles andere erscheint angesichts dieser Greuel und diesen Terrors durch Angehörige der Religion, die sich diejenige des Friedens nennt, nebensächlich und unwichtig. Was für ein Skandal der Menschheitsfamilie, was für ein Zeugnis für die Armseligkeit und Boshaftigkeit der gefallenen Menschheit. Einmal mehr erkennen wir, dass nur Jesus Christus die Menschen aus dieser Verstrickung der Bosheit befreien kann, nur Jesus Christus ist der Friedensfürst, durch den alle Menschen Frieden in sich und miteinander finden.

Beten wir um Starkmut für die verfolgten und bedrängten Christen. Möge Gott ihnen beistehen und ihre Leiden und ihr Lebensopfer als Kraft- und Lebensquelle für neues christliches Leben annehmen und ihnen dereinst die ewige Glückseligkeit schenken.

Dieses Video (gefunden beim Kreuzknappen) schildert auf einfache wie eindrucksvolle Weise das, was Christus denen verheißen hat, die sich zu ihm bekennen:




"Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können; fürchtet euch aber viel mehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle. (...) Wer nun mich bekennt vor den Menschen, den will ich auch bekennen vor meinem himmlischen Vater. Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem himmlischen Vater." (Mt 10, 28; 32; 33)


Siehe auch:

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Sonntag, 17. August 2014

Abschiedsgebet zur Trösterin der Betrübten

 


Gebet zum Abschied vom Gnadenort
Noch einmal erscheine ich vor deinem ehrwürdigen Bildnis, o mildeste Trösterin der Betrübten, und sage dir herzlichsten Dank für das Glück, dass ich dich hier besuchen durfte, und für alle Gnaden, welche durch deine mütterliche Hand mir zuteil geworden.

Verzeihe, o liebevolle Königin, die Lauheit und Zerstreutheit meiner Andachtsübungen und bewirke gnädig, dass diese Wallfahrt mir zum andauernden Segen gereiche. Hilf mir, dass ich fortan mit größerem Eifer für mein Seelenheil sorge, mit frischem Mute die Arbeiten meines Berufes wieder aufnehme, und lass mich nie der guten Vorsätze vergessen, welche ich an dieser dir geweihten Stätte gefasst.

O treueste aller Mütter, bei deiner allerzärtlichsten Liebe zu deinem göttlichen Sohne bitte ich dich, lass es nicht geschehen, dass ich dich und deinen lieben Sohn je wieder durch eine schwere Sünde beleidige. Lieber möchte ich hier zu deinen Füßen sterben, als jemals die heiligmachende Gnade verlieren und dem geistigen Tode anheimfallen.

Wenn ich nun auch von diesem Gnadenorte scheiden muss und mein körperliches Auge dein teures Bildnis bald nicht mehr schauen wird, dann soll, o heilige Jungfrau, dein erhabenes und mildes Bild meinem Geiste so tief eingeprägt sein, dass es mich immerdar auf der Pilgerreise dieses Lebens begleite, dass es mich in der Trübsal tröste, in der Schwachheit ermuntere, in der Versuchung stärke, in der Gefahr warne und wieder und wieder an die heiligen Entschließungen dieser Wallfahrt erinnere.

O gütige Jungfrau, lass dein süßes Bild auch meine scheidende Seele umschweben und mich trösten in dem alles entscheidenden Augenblick meiner Abreise in die Ewigkeit. Und nun, o große Trösterin der Betrübten, schenke zum Abschied deinen mütterlichen Segen mir und allen, die sich in mein Gebet empfohlen haben. Sei ihre und meine Trösterin im Leben und im Sterben. Amen.


Gebet vor dem Gnadenbild der "Trösterin der Betrübten" zu Kevelaer, entnommen dem "Andachts-Büchlein für die Wallfahrt der Fußpilger von Hamborn nach Kevelaer; Verlag J. Hoffmann, Hamborn; AD 1925; S.67

Zu Maria, der Consolatrix afflictorum, der "Trösterin der Betrübten"

Auserwählte Mutter des Sohnes Gottes, du glorreiche Tochter des ewigen Vaters und du reinste Braut des Heiligen Geistes, die du dich immer als eine Helferin der bedrängten Kinder in diesem Jammertale zeigest, sieh, wir kommen zu dir in vollem Vertrauen und mit innigster Zuversicht auf deine Hilfe und Gnade.

Wende deine liebevollen Augen nicht von uns, sondern schenke uns vielmehr deine kräftige Fürsprache, solange wir in diesem gefahrvollen Leben wandeln. Sieh an unser gegenwärtiges Elend und unsere Not; erwirke uns von Gott, dem Allmächtigen, Vergebung unserer Bosheiten, eine ernstliche Besserung unseres Wandels, eine standhafte, unerschütterliche Stärke im Glauben und wahre Abscheu vor jeder Sünde.

Vorzüglich aber bitte für uns dann, wenn die herannahende Todesstunde uns schrecken und der Satan durch Versuchungen uns zum Bösen reizen wird; o, dann verlass uns nicht mit deiner Hilfe, stehe uns mütterlich bei und erbitte uns die Beharrlichkeit im Guten bis zum letzten Lebenshauch, damit wir, mit unserem Gott ausgesöhnt, den Tod der Gerechten sterben und zu deiner Gesellschaft in die ewige Seligkeit gelangen mögen. Amen.


Gebet vor dem Gnadenbild der "Trösterin der Betrübten" zu Kevelaer, entnommen dem "Andachts-Büchlein für die Wallfahrt der Fußpilger von Hamborn nach Kevelaer; Verlag J. Hoffmann, Hamborn; AD 1925; S. 61

Bild: Luxemburger Madonna; Kevelaerer Gnadenbild

Samstag, 16. August 2014

Spanische Impressionen


Auf der Website der UNA VOCE Deutschland sind seit dem Festtag der Aufnahme Mariens in den Himmel am 15. August wunderschöne Fotos dreier spanischer Kathedralen zu sehen, die unter dem Patronat der Himmelfahrt Mariens stehen. Bei den Kirchen handelt es sich um:

1. Catedral de Nuestra Señora de la Asunción de Santander, Cantabria

2. Doppelkirche Catedral Nueva de la Asunción de la Virgen und Catedral Vieja de Santa María, Salamanca

3. Catedral de Nuestra Señora de la Asunción y de San Frutos, Segovia
 


Foto: Alte Kathedrale (Catedral Vieja) zu Salamanca; Susonauta

Freitag, 15. August 2014

Mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen

"In der Autorität unseres Herrn Jesus Christus, der seligen Apostel Petrus und Paulus und auch kraft Unserer eigenen verkündigen, erklären und definieren Wir: Es ist ein von Gott geoffenbartes Dogma, dass die immerwährende Jungfrau Maria, die makellose Gottesgebärerin, als sie den Lauf des irdischen Lebens vollendete, mit Leib und Seele zur himmlischen Glorie aufgenommen wurde."

Ein großes Zeichen erschien am Himmel: eine Frau, mit der Sonne umkleidet, zu ihren Füßen der Mond, auf ihrem Haupte ein Kranz von zwölf Sternen!

Sniget dem Herrn ein neues Lied, denn Wunderbares hat er getan!
Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geist, wie es war im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit! Amen.
Ein großes Zeichen erschien am Himmel: eine Frau, mit der Sonne umkleidet, zu ihren Füßen der Mond, auf ihrem Haupte ein Kranz von zwölf Sternen!

Allmächtiger ewiger Gott, du hast die unbefleckte Jungfrau Maria, die Mutter deines Sohnes, mit Leib und Seele aufgenommen in die Herrlichkeit des Himmels; wir bitten dich, verleihe, dass wir allzeit auf das Himmlische bedacht sind und so dereinst teilhaftig werden ihrer Herrlichkeit: durch unsern Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. Amen.


Introitus und Tagesgebet zum Fest Maria Himmelfahrt (Offb 12,1; Psalm 97)





Foto: Immakulata, Aufnahme Mariens in den Himmel (Offb 12,1); St Cyprian's church, London; Lawrence OP

Mittwoch, 13. August 2014

Nicht Lüge, Mord und Terror, sondern Wahrheit, Heil und Liebe will Gott den Menschen schenken

Ein Gott, der Lüge, Mord und Terror will, ist ein menschlicher Götze - oder ein Teufel, der die Menschen vernichten und ihnen die ewige Glückseligkeit rauben will. "Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann." (Matthäus 10,28) Unser Gott aber, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, ist gut und liebt alle Menschen.

In Jesus Christus erfüllte sich, was im Alten Testament den Menschen prophezeit war: "Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns geschenkt. Die Herrschaft liegt auf seiner Schulter; man nennt ihn: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens." (Jesaja 9,5)

Allein Jesus Christus ist der Friedensfürst. Seine Kirche sammelt alle, die guten Willens sind und ihm folgen wollen. Die heilige Taufe und die übrigen Sakramente ermöglichen uns, dass Gott durch das Geschenk der Gotteskindschaft in uns wohnt und sein Friedensreich schon hier in uns und durch uns zu wachsen beginnt (vgl. Joh 1,12). In Jesus Christus finden wir Gerechtigkeit und Barmherzigkeit, Wahrheit und Liebe und ewige Freude. Er ist das Heil der Welt!




"Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze." (Luk 4,18; Jesaja 61,1)

Jesus Christus sagt: 
"Wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat, und wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat. Ich bin das Licht, das in die Welt gekommen ist, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibt. Wer meine Worte nur hört und sie nicht befolgt, den richte nicht ich; denn ich bin nicht gekommen, um die Welt zu richten, sondern um sie zu retten. Wer mich verachtet und meine Worte nicht annimmt, der hat schon seinen Richter: Das Wort, das ich gesprochen habe, wird ihn richten am Letzten Tag. Denn was ich gesagt habe, habe ich nicht aus mir selbst, sondern der Vater, der mich gesandt hat, hat mir aufgetragen, was ich sagen und reden soll. Und ich weiß, dass sein Auftrag ewiges Leben ist. Was ich also sage, sage ich so, wie es mir der Vater gesagt hat." (Johannes 12,45-50)


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